FAQ - Häufig gestellte Fragen
Immobilien sind traditionell eine bewährte und beliebte Anlageform für sicherheitsorientierte Anleger. Sie werden oft als „Betongold“ bezeichnet. Immobilien heben sich von anderen Anlageformen durch eine relativ stabile Wertentwicklung und guten Inflationsschutz ab. Aufgrund der relativ geringen Korrelation ihrer Renditen mit denen anderer Anlageformen (z.B. Aktien, Anleihen, Edelmetalle) eignen sich Immobilien in einem gemischten Portfolio hervorragend zur Risikodiversifikation und damit gemäß der Portfolio-Theorie des Nobelpreisträgers Markowitz zur Verminderung des Risikos des Gesamtportfolios ohne Einbußen bei der Portfoliorendite.
Abgesehen von reinen Rendite- und Risikobetrachtungen gehören Immobilien auch vor dem Hintergrund des Umwelt- und Klimaschutzes in alle Anlageüberlegungen nachhaltigkeitsorientierter Anleger. Über ein Drittel des Energieverbrauchs in Deutschland entsteht im Zusammenhang mit Gebäuden. Damit sind Gebäude hierzulande für mehr CO2-Emisionen verantwortlich als Industrieproduktion oder Straßenverkehr. Neben einer Verringerung der Umweltbelastung bringt die Steigerung der Energieeffizienz eines Gebäudes auch ganz handfeste wirtschaftliche Vorteile mit sich: die Nebenkosten sinken, wodurch bei gleicher Kostenbelastung des Mieters eine höhere Nettokaltmiete möglich wird, die mittelbar wiederum den Gebäudewert steigert.
Direkte Immobilieninvestitionen (unmittelbarer Erwerb einer Immobilie) können u. U. gegenüber indirekten (mittelbarer Erwerb von Immobilien über einen Fonds) gravierende praktische Nachteile haben.
Mangels Teilbarkeit bedeutet der direkte Erwerb einer Immobilie für die meisten Anleger die Konzentration eines sehr großen Teils ihres Portfolios in einer einzelnen Anlage. Eine angemessene Risikostreuung wird dadurch oftmals verhindert. Über einen Fonds kann bereits mit einem überschaubaren Betrag eine Immobilieninvestition begründet werden, wodurch eine sinnvolle Risikostreuung überhaupt erst möglich wird.
Direkte Immobilieninvestments verlangen vom Anleger darüber hinaus erhebliche Fachkenntnisse und bringen eine Menge lästiger Verwaltungsarbeiten mit sich. Bei der Investition über einen Fonds werden diese Arbeiten von Fachleuten übernommen.
Gegenüber dem direkten Erwerb einer Immobilie ermöglicht die Beteiligung als Kommanditist an einem als Kommanditgesellschaft organisierten Fonds darüber hinaus eine wirksame Haftungsbeschränkung.
Für die meisten Anleger dürfte aus den oben genannten Gründen ein indirektes Immobilieninvestment einem direkten vorzuziehen sein.
Hotels sind besonders energieintensive Gebäude. Gegenüber einem durchschnittlichen Wohngebäude befinden sich viel mehr Menschen auf relativ engem Raum und es wird daher mehr Wärme, Strom und Wasser je qm verbraucht. Zusätzlich tendieren Menschen auch noch dazu, sorgloser mit Energie umzugehen, wenn Sie dafür, wie in einem Hotel mit seinem festen Zimmerpreis, nicht extra bezahlen müssen. Wir finden daher, dass Anstrengungen zur Steigerung der Nachhaltigkeit von Gebäuden bei einem Hotel besonders wirkungsvoll sind.
Hotels sind Unternehmen, bei denen die Energiekosten einen besonders hohen Anteil an den Gesamtkosten ausmachen. Ein Hotelgebäude, das sparsamer mit Energie umgeht, wird daher tendenziell auch wirtschaftlich erfolgreicher sein. Wir möchten, dass Sie an diesem Erfolg teilhaben.
Immer mehr Menschen legen zu Hause großen Wert auf Umwelt- und Klimaschutz sowie Gesundheit. Bisher gab es kaum Möglichkeiten, diesen Anspruch auch auf Reisen beizubehalten. Wir möchten das ändern.
Was in vielen anderen Branchen bereits stattgefunden hat, ist ein Wegbrechen des mittleren Marktsegments. Die Hotelbranche erlebt gerade den Beginn dieser Entwicklung. Die typische Mittelklasse-Hotellerie mit 3-4 Sternen ist vom Aussterben bedroht. Von dieser Entwicklung verschont bleiben werden die absoluten Luxustempel. Profitieren werden vor allem die Budget-Ketten. Daneben werden sich einige wenige konsequente Nischenprodukte erfolgreich behaupten können. In der Vergangenheit waren vor allem Designhotels besonders erfolgreich. Wir sind davon überzeugt, dass Nachhaltigkeitshotels der nächste ganz große Trend in der Nischen- oder Konzepthotellerie sein werden. Wir möchten, dass Sie von Anfang an dabei sein können.
Auch wenn wir selbst uns in der Hotelbranche engagieren, sind wir generell skeptisch gegenüber Subventionen einzelner Branchen. Den Abstieg der vom Erfolg der Budgethotels bedrängten typischen Mittelklassehotels wird diese Subvention nicht aufhalten. Sinnvoller wäre es, das Steuersystem generell zu vereinfachen und so umzubauen, dass alle Branchen gleichermaßen davon profitieren. Das würde auch den Hotels am meisten nutzen. Wir befürworten die Umsatzsteuersenkung daher nicht. Die prognostizierte Rendite von über 6% wurde ohne Berücksichtigung der Steuersenkung kalkuliert!
Der schlechte Ruf der Ost-Immobilien beruht vor allem auf einem überhöhten Preisniveau Anfang der neunziger Jahre. Ursachen waren damals zum einen die im Nachhinein viel zu euphorischen Erwartungen nach der Wende und zum anderen Sonder-Abschreibungen, die viele Anleger dazu veranlasst haben, wegen kurzfristiger Steuersparmöglichkeiten zu hohe Immobilienpreise hinzunehmen. Mittlerweile ist das Preisniveau in den neuen Bundesländern auf einem realistischen Niveau angekommen. Dabei wurden alle Ost-Immobilien pauschal abgewertet und es wurde kaum noch zwischen guten und weniger guten Lagen unterschieden. In dynamischen Regionen wie Dresden bieten sich daher heute hervorragende Investitionsmöglichkeiten. Wer jetzt dort zugreift, kann langfristig von einem hohen Wertsteigerungspotenzial profitieren. Zusätzlich bietet gerade Dresden nicht nur niedrige Grundstückspreise, sondern auch noch eine einzigartige Kombination aus wirtschaftlich dynamischer Großstadt und noch längst nicht voll erschlossenem Tourismuspotenzial.
Eine Immobilie ohne die Aufnahme von Krediten zu finanzieren bietet zusätzliche Sicherheit. Es entfällt die Notwendigkeit Zinsen und Tilgungen aufzubringen. Gerade in Krisenzeiten können so finanzielle Engpässe abgefedert werden.
Darüber hinaus greifen in letzter Zeit immer mehr unschöne Phänomene in der Kreditwirtschaft um sich. So gibt es Fälle, in denen Gläubigerwechsel aufgrund von Verbriefung und Weiterverkauf von Darlehensforderungen durch Banken dazu geführt haben, dass fest vereinbarte Konditionen von den neuen Gläubigern zur Diskussion gestellt wurden. Besonders heikel sind auch Zeitpunkte, an denen ein Darlehen ausläuft und verlängert werden muss. Stuft eine Bank das Darlehen in eine höhere Risikoklasse ein und verlangt höhere Zinsen oder gar zusätzliches Eigenkapital, kann sogar eine sich ansonsten prognosegemäß entwickelnde Anlage problematisch werden.
Des Weiteren gibt es das Kostenargument. Sowohl End- als auch Zwischenfinanzierung sind nicht kostenlos zu haben, schließlich wollen die finanzierenden Banken an Zinsen und Gebühren verdienen. Dieses Geld investieren wir lieber in mehr Nachhaltigkeit.
Wir wenden uns an sicherheitsorientierte Anleger, weil Immobilien im allgemeinen aufgrund ihrer Eigenschaften zu den besonders sicheren Anlageformen gezählt werden. Typischerweise werden Immobilienanlagen zu einem mehr oder weniger großen Teil mit Fremdkapital finanziert. Unsere Fonds dagegen sind zu 100% eigenfinanziert, wodurch sich die Sicherheit gegenüber einer Kreditfinanzierung nochmals erhöht.
Gleichwohl ist, wie jede Geldanlage, auch eine Investition in unsere Fonds mit Risiken behaftet. Diese Risiken sind im Prospekt ausführlich beschrieben. Jeder Anleger, der eine Investition in unsere Fonds in Erwägung zieht, sollte die Risikohinweise im Prospekt gründlich studieren und überlegen, welche Eintrittswahrscheinlichkeiten er den beschriebenen Risiken jeweils zuordnet. Wir empfehlen jedem Anleger ausdrücklich, sich dabei von einer fachkundigen Person beraten zu lassen. Vor dem Hintergrund seiner persönlichen Situation und seiner persönlichen Anlageziele sollte jeder Anleger dann sorgfältig die Chancen und Risiken der angebotenen Vermögensanlage abwägen und sich auf dieser Basis entscheiden, ob er für die Möglichkeit der Wahrnehmung der bestehenden Chancen die damit verbundenen Risiken eingehen möchte.
Geschlossene Immobilienfonds sind in der Vergangenheit oftmals wegen exzessiver „weicher Kosten“ in Verruf geraten. Vor diesem Hintergrund möchten wir ein Zeichen setzen. Unser Ziel ist es, die uns von Ihnen anvertrauten Mittel nur so zu verwenden, dass für Sie eine echte Wertschöpfung dabei entsteht. Um einen geschlossenen Fonds aufzulegen ist ein Mindestmaß an Bürokratie unvermeidbar. Wir denken, es sollte bei diesem Mindestmaß bleiben. Eine UG stellt die einfachste und kostengünstigste Möglichkeit dar, in Deutschland eine haftungsbeschänkte Kapitalgesellschaft zu gründen. Sicher ist, dass höhere Notar-, (Steuer-)Beratungs- oder Gerichtskosten keinen Mehrwert für unsere Anleger bieten. Die von Kritikern möglicherweise geäußerte Befürchtung, das geringere haftende Stammkapital einer UG stelle ein Risiko dar, ist geradezu absurd. Würde beispielsweise eine GmbH oder AG mit einem Stammkapital von 100.000,- EUR verwendet, so würde dieses Stammkapital gerade einmal etwas mehr als 1% des Kommanditkapitals von 8,8 Mio. EUR ausmachen – kein nennenswerter Trost im Falle eines Scheiterns. Insbesondere nicht vor dem Hintergrund, dass bei einer Schieflage das ursprüngliche Stammkapital wahrscheinlich gar nicht mehr verfügbar wäre. Wir sind davon überzeugt, dass unsere schlanke und transparente Struktur dem Nachhaltigkeitsgedanken am besten entspricht.
Es existieren diverse Siegel oder Zertifikate für ökologische, gesunde oder energieeffiziente Gebäude von unterschiedlichen Anbietern. Allen diesen Zertifikaten ist gemein, dass sie teuer und bürokratisch sind. Aktuell macht der technische Fortschritt gerade bei der energetischen Optimierung von Gebäuden laufend große Sprünge. Was heute noch Stand der Technik ist, kann morgen schon veraltet sein. Wir streben für unsere individuelle Lokalität unter Berücksichtigung der behördlichen Vorgaben im kreativen Zusammenspiel unserer Fachplaner die bestmögliche Kombination aus Umwelt-, Klima- und Gesundheitsschutz sowie Wirtschaftlichkeit des Hotelbetriebs jenseits von bürokratischen Stereotypen an. Jeder in diese Optimierung investierte Euro ist in Ihrem Sinne besser angelegt als für das schönste Siegel. Darauf können Sie sich verlassen.
Platzierungsgarantien sind in der Regel mit Kosten von etwa 5% sehr teuer erkauft. In den meisten Fällen würden die Anleger weniger einbüßen, wenn sie bei einem Fehlschlagen der Platzierung einfach ihr gezahltes Kapital abzüglich der angefallenen Kosten zurück erhielten. Wir haben uns daher gegen das Angebot einer Platzierungsgarantie entschieden und investieren die dabei eingesparten Mittel lieber direkt in das Projekt, wodurch ein echter Mehrwert für unsere Anleger erzielt wird.
Wir sind davon überzeugt, dass das Gesamtkonzept des GreenPower CityResorts perfekt in die aktuelle Situation im Dunstkreis von Finanzkrise, überbordender Staatsverschuldung und wachsender Sensibilisierung der Anleger für das Thema Nachhaltigkeit passt. Ein Fehlschlagen der Platzierung halten wir unter den genannten Umständen und angesichts der von uns vorbereiteten vertriebsunterstützenden Maßnahmen für unwahrscheinlich.
Um das Risiko für unsere Anleger gleichwohl zu begrenzen, entstehen Vergütungsansprüche teilweise erst bei Erreichen eines Platzierungsstandes von 50%.
Im Prospekt ist dargestellt, welche Personen das Nachhaltigkeits- und Unternehmenskonzept für das GreenPower CityResort ausgearbeitet haben und verantworten. Entscheidend für die Auswahl der beteiligten Personen waren ihre fachliche Qualifikation, ihr persönliches Engagement und die Glaubwürdigkeit, mit der sie Nachhaltigkeit im Alltag leben.
Wir halten genauso wenig davon, Anlegergelder für die Bezahlung von Politikern oder anderen Prominenten als Aushängeschilder zu verwenden wie für die Schaffung kopfstarker Gremien, mit denen Größe suggeriert werden soll.
Steuervorteile werden in der Regel durch außergewöhnlich hohe Abschreibungen in der Anfangsphase einer Investition erzeugt. Dem gegenüber stehen naturgemäß entsprechend geringere Abschreibungen in der Endphase der Investition, so dass sich in der Endabrechnung (Totalrendite) die Steuervorteile nur als eher untergeordneter Zinsvorteil bemerkbar machen. Die Gefahr für den Anleger liegt bei Steuersparmodellen vor allem darin, dass die Erzielung von steuermindernden Verlusten am Anfang wichtiger wird als die langfristige Erzielung von Gewinnen. Steuervorteile verschleiern oftmals die mangelhafte Qualität oder die zu hohen Kosten einer Anlage. Durch Steuervorteile wird anzulegendes Kapital nicht selten dorthin gelockt, wo es ohne diese Steuervorteile niemand investiert hätte.
Der Fokus des GreenPower CityResorts der Dresdner Nachhaltigkeitsfonds liegt ganz eindeutig auf der Erzielung einer angemessenen Totalrendite bei geringem Risiko und bei Beachtung der Nachhaltigkeitsgrundsätze. Wer vor allem Steuervorteile realisieren will, sollte daher lieber nach anderen Anlagen Ausschau halten.
Solar-, Windkraft- oder auch Biogas-Fonds werden zusammenfassend als EEG-Fonds bezeichnet, da sie auf im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegten Vegütungen beruhen. Nachteile gegenüber einem Immobilieninvestment sind vor allem der fehlende Inflationsschutz, die geringere Sicherheit (es handelt sich nur um einen schuldrechtlichen Anspruch, nicht aber um ein absolutes Recht) sowie das Fehlen eines substanziellen Vermögenswertes nach dem Auslaufen der EEG-Vergütungen.
Im Gegensatz dazu beruht nur ein kleiner Teil der Rendite des GreenPower CityResorts der Dresdner Nachhaltigkeitsfonds auf Vergütungen nach dem EEG, der Löwenanteil jedoch auf der vom Nachhaltigkeitshotel erwirtschafteten Pacht. Das CityResort bietet daher als realer Vermögenswert Schutz vor Inflation und dient neben dem Erwirtschaften laufender Ausschüttungen auch unmittelbar dem Vermögenserhalt bzw. bei Eintreten der prognostizierten Wertentwicklung der Vermögensbildung.
Darüber hinaus hat ein Nachhaltigkeitshotel über die rein finanzielle Komponente hinaus großes Potenzial, die Lebensqualität vieler Menschen konkret zu steigern und das gesellschaftliche Bewusstsein zu verändern, während EEG-Fonds nur für eine andere Art der Energieerzeugung stehen, die keine unmittelbare Erfahrung nachhaltigen Wirtschaftens ermöglicht.
Eine Beteiligung am GreenPower CityResort der Dresdner Nachhaltigkeitsfonds stellt daher für Anleger, die bereits einen Teil ihres Vermögens in EEG-Fonds investiert haben, eine geradezu ideale Ergänzung ihres Portfolios dar.
Die bei anderen Fonds genannten Prozentangaben für Ausschüttungen dürfen keinesfalls mit einer Renditeangabe verwechselt werden. Sie sind nur deshalb so hoch, weil dort die Rückzahlung des eingesetzten Kapitals direkt in der Prozentangabe enthalten ist.
Würden Sie uns beispielsweise einen bestimmten Geldbetrag überlassen und wir würden Ihnen diesen Betrag ohne Zinsen noch in demselben Jahr wieder zurückzahlen, entspräche dies einer durchschnittlichen jährlichen Ausschüttung von stolzen 100%, wohingegen die Rendite nur magere 0% betragen würde.
Würden wir Ihnen den Betrag ohne Zinsen nach zwei Jahren zurückgeben, läge die durchschnittliche jährliche Ausschüttung bei 50%. Und so weiter.
Bei einem typischen EEG-Fonds mit einer Laufzeit von 20 Jahren beruhen also bei der angegebenen durchschnittlichen jährlichen Ausschüttung fünf Prozentpunkte allein auf der Rückzahlung des ursprünglich vom Anleger investierten Kapitals. Selbst einem Sparbuch mit einem Zinssatz von nur 2% könnte man nach dieser Methode nach 20 Jahren Bestandsdauer eine durchschnittliche jährliche Ausschüttung von sage und schreibe 7% attestieren.
Ist also bei einem EEG-Fonds mit 20 Jahren Laufzeit eine durchschnittliche jährliche Ausschüttung von beispielsweise 14% angegeben, so muss man, um die Größenordnung der Rendite zu erfassen, zunächst fünf Prozentpunkte für die Rückzahlung des eingesetzten Kapitals abziehen. Die tatsächliche Rendite ist in der Regel noch um einiges geringer als der nach Herausrechnung der Rückzahlung des eingesetzten Kapitals verbleibende Betrag (im Beispiel 9%). Das liegt daran, dass die Ausschüttungen bei EEG-Fonds in der Regel im Zeitablauf nicht gleich verteilt, sondern mehr oder weniger stark endlastig sind. Bei einer finanzmathematisch korrekten Renditermittlung gehen zeitlich spätere Zuflüsse mit geringerem Gewicht in das Ergebnis ein als zeitlich frühere. So könnten aus den o. g. 9% letztlich 8% tatsächliche Rendite werden – erheblich weniger als der Ausgangswert von 14%.
Für die Beurteilung der Vorteilhaftigkeit einer Anlage und als Vergleichsgröße zwischen unterschiedlichen Angeboten sollte ein Anleger daher stets die Rendite heranziehen.
Aktien stellen als Beteiligung an realen und produktiven Vermögenswerten eine langfristig sinnvolle Anlageform dar und bieten auch Schutz vor Inflation. Nachteil ist, dass Aktien an der Börse starken Kursschwankungen ausgesetzt sind, wer zu einem ungünstigen Zeitpunkt einsteigt, muss u. U. sehr lange warten, bis er Kursverluste wieder aufgeholt hat. Daher sollten Aktienanlagen am besten auf mehrere verschiedene Branchen verteilt werden und nur einen Teil des Gesamtportfolios ausmachen. Die Beteiligung am GreenPower CityResort der Dresdner Nachhaltigkeitsfonds ist ebenfalls eine Beteiligung an einem realen und produktiven Vermögenswert, allerdings ohne den Nachteil der Kursschwankungen an der Börse und anders als bei Aktien (Abgeltungssteuer) sind Wertsteigerungen (Kursgewinne) bei einer Haltedauer von mindestens zehn Jahren steuerfrei. Beide Anlageformen eignen sich gut zur Risikostreuung, wenn man nicht gerade zusätzlich zum Anteil am CityResort auch noch in Aktien von Hotelunternehmen investiert.
Festverzinsliche Wertpapiere bringen aktuell nur eine sehr geringe Verzinsung, die Umlaufrendite am deutschen Rentenmarkt liegt aktuell (Anfang Februar 2010) unter 3%. Sobald das Zinsniveau wieder ansteigt, drohen Festverzinslichen hohe Kursverluste. Als rein nominale Vermögenswerte bieten Festverzinsliche zudem keinerlei Inflationsschutz. Angesichts drohender Staatsbankrotte sind selbst Staatsanleihen nicht mehr als absolut sichere Anlagen zu betrachten. Derzeit stellen Festverzinsliche Wertpapiere oder Rentenfonds daher keine besonders empfehlenswerte Anlageform für sicherheitsorientierte Langfristanleger dar.
Genau wie das GreenPower Cityresort der Dresdner Nachhaltigkeitsfonds bietet auch Gold Schutz vor Inflation. Gold erwirtschaftet allerdings keine laufenden Erträge, ist also sog. „totes Kapital“. Der Goldpreis ist heftigen Schwankungen nach oben und unten unterworfen, es handelt sich also abgesehen vom Inflationsschutz um eine reine Spekulation auf einen steigenden Goldpreis. Da Goldpreis und Hotels vollkommen anderen Erfolgsfaktoren unterliegen, kann es der Risikostreuung dienen, wenn beide Anlageformen gleichzeitig in einem gemischten Portfolio enthalten sind.
Offene Immobilienfonds sind aus Sicht des Anlegers gleich in mehrfacher Hinsicht problematisch.
Zum einen werden oft relativ hohe Anteile des Fondsvermögens als Liquidität gehalten, so dass der Anleger gar nicht die gewünschte Rendite-Risiko-Komponente einer typischen Immobilienanlage bekommt, sondern eine Mischung aus Immobilie und Liquidität. Da der Liquiditätsanteil darüber hinaus im Zeitablauf schwanken kann, ist eine sinnvolle Zusammenstellung des Gesamtportfolios nach Rendite- und Risikogesichtspunkten erschwert.
Die Preise für offene Fonds sind darüber hinaus keine Marktpreise sondern von Gutachtern ermittelte Schätzwerte. Daraus ergibt sich die Gefahr, dass der Anleger weder beim Kauf noch beim Verkauf eines offenen Fonds sicher sein kann, einen realen Marktpreis zu erhalten, was u. U. zu erheblichen Fehlallokationen führen kann.
Schließlich bestehen offene Fonds in der Regel aus mehreren Objekten, die im Zeitablauf umgeschichtet werden können, was es für den Anleger relativ schwer durchschaubar macht, was genau er jeweils erwirbt.
Dem gegenüber stellen geschlossene Fonds eine äußerst transparente Anlageform dar. Dem Prospekt kann der Anleger sehr detaillierte Informationen über die betreffende Immobilie entnehmen, einschließlich einer genauen Prognose der zukünftigen Zahlungsströme über mehrere Perioden. Der Anleger bekommt exakt das, was er haben will und das zu einem Preis, den er zuvor aufgrund der vorliegenden Informationen relativ gut auf seine Marktgerechtheit hin unter die Lupe nehmen kann.
Der Beitritt erfolgt in fünf einfachen Schritten:
- Prospekt und Beitrittserklärung herunterladen,
- mit Hilfe des Prospekts gründlich über die Anlage und die damit verbundenen Risiken informieren,
- Beitrittserklärung ausfüllen und Identitätsprüfung vornehmen lassen,
- Beitrittserklärung an 06171-633 521 faxen oder im Briefumschlag senden an:
Dresdner Nachhaltigkeitsfonds UG (haftungsbeschränkt)
Am Alten See 7
D-61449 Steinbach (Taunus),
- Gezeichneten Betrag plus 5% Agio auf folgendes Konto überweisen:
| Inhaber: | GreenPower CR Dresden Nachhaltigkeitsfonds UG (haftungsbeschränkt) & Co KG Firma im Überweisungsformular bitte mit "GreenPower KG" abkürzen. |
| Ktn.-Nr.: | 60 15 13 02 00 |
| BLZ: | 430 609 67 |
| Bank: | GLS Bank |
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